Curry in Love: Mango-Spinat-Kichererbsen Curry mit Reis

Februar 2018
Rezept: Mango, Spinat, Kichererbsen Curry mit Reis
Rezept: Mango, Spinat, Kichererbsen Curry mit Reis

Hallo Freunde des guten Geschmacks,

vor Kurzem habe ich mir übertriebene 5 kg Reis gekauft! So als Vorrat versteht sich. Warum? Ich möchte das Getreide einfach mehr in meinen kulinarischen Alltag integrieren. Nudeln, Kartoffeln und Co. sind okay, aber Rezepte-Mäßig ist auf meinem Blog, was das geschälte Korn angeht ziemliche Flaute. Das muss geändert werden!

Ein Gericht, bei dem Reis gerne als Beilage auf den Tisch kommt, ist das Curry. Die Nudelsoße unter den indischen und asiatischen Gerichten sozusagen. Genauso wandelbar, genauso vielfältig und genauso lecker. Das erste Curry-Rezept, welches hier und jetzt das Licht der Welt erblickt, könnte zeitgleich auch mein liebstes werden. Mal schauen, was da noch so kommt. Aber die Mischung aus Mango, Spinat und Kichererbsen zusammen mit cremiger Kokosmilch und Reis wird sich wahrscheinlich ewig auf der Pole Position halten.

Lange Zeit habe ich geglaubt, man müsse für ein authentisches Curry etliche Zutaten kaufen. Allein für eine selbst gemachte Currypaste braucht man doch Gewürze wie Fenchelsamen, Kardamom und Senfkörner. Dann sollten Zitronengras, Ingwer und Limette nicht fehlen. Natürlich braucht man auch das eine oder andere Pulver wie Kurkuma oder Cayennepfeffer.

So aufwendig wie es klingt, ist es aber gar nicht. Zum einen kann man die Gewürze einmal kaufen und dann sehr gut für Monate bis Jahre lagern. Zum anderen ist es auch nicht verboten, sich mal einer fertigen Currypaste zu bedienen. Auch müssen nicht immer alle oben genannten Zutaten in einem Curry vereint werden. Eine frisch gemachte Paste aus Ingwer, Knoblauch und Zitronengras reicht oftmals schon aus.

Mein erstes eigenes Curry-Rezept, welches hier auf meinem Blog verewigt wird, basiert auf einer fertigen Currypaste. Dazu gesellt sich Kokosöl, frische Chili, Ingwer, Zwiebel, Knoblauch und der Saft einer Limette. Schon ist die wunderbare Basis fertig. Darauf aufbauend kommen Kokosmilch, Spinat, Mango und Kichererbsen hinein. Ach ja und den Reis nicht vergessen.

Alles zusammen ergibt wirklich ein unheimlich leckeres Curry das schnell geht und einfach in der Zubereitung ist. Probiert es doch mal aus ;-)

  • Etwa 30 Minuten
  • Für 4 Personen
  • Einfach
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Zutaten:

  • 200 g Basmatireis
    (1 Kaffeebecher)
  • 1 Mango ca. 650 g
  • 1 Stk. Ingwer ca. 18 g
  • 1 Zwiebel, weiß ca. 65 g
  • 1 Knoblauchzehe ca. 4 g
  • 1/2 Chili ca. 7 g
  • 300 g frischer Spinat
  • Saft einer halben Limette
  • Ein paar frische Korianderblätter
  • 1 Dose Kichererbsen 400 g
  • 2 Tl rote Currypaste
  • 400 g Kokosmilch
  • 30 g Kokosöl
  • Salz

So geht’s:

  1. Zuerst Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und in feine Würfel schneiden. Die Chili der Länge nach halbieren und quer in dünne Streifen schneiden. Den Spinat, wenn nötig waschen und grob trocken tupfen. Die Mango in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden*.
  2. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen. Sobald die Pfanne heiß ist, Kokosöl hineingeben. Ingwer, Zwiebel, Chili und Knoblauch hinzugeben und miteinander vermischen. Eine Prise Salz hinzufügen und alles unter gelegentlichem Rühren 2 Minuten schwitzen lassen.
  3. Die Kichererbsen durch ein Sieb abtropfen und zu den anderen Zutaten in die Pfanne geben. Einmal durchrühren und mit Salz würzen.
  4. Currypaste hinzufügen und mit den anderen Zutaten vermischen. Für 1 Minute brutzeln lassen. Anschließend mit dem Saft einer Limette ablöschen.
  5. Spinat hinzufügen und die Pfanne mit einem Deckel verschließen. Der Spinat fällt in wenigen Sekunden in sich zusammen. Sobald das geschieht, den Deckel von der Pfanne nehmen und einmal ordentlich durchrühren. Anschließend mit der Kokosmilch auffüllen.
  6. Die Mango-Würfel hinzugeben und unterrühren. Die Hitze um eine Stufe reduzieren, den Deckel auf die Pfanne geben und das Curry köcheln lassen.
  7. Währenddessen den Reis in einen Topf geben und mit 2 Kaffeebechern* kochendem Wasser übergießen. Mit einer Prise Salz würzen, den Deckel drauf geben und den Herd auf kleine Stufe stellen. Der Reis braucht etwa 10 – 15 Minuten. In der Zwischenzeit kann das Curry vor sich hin köcheln.
  8. Ist der Reis gar, kann serviert werden. Reis und Curry auf Tellern verteilen und mit ein paar Blättern frischem Koriander garnieren.

    * Für die Mango-Würfel, die Mango hochkant vor sich hinstellen. Dann jeweils links und rechts von oben nach unten am Kern vorbei schneiden. Man erhält zwei Mango-Hälften. Das Fruchtfleisch der Mango-Hälften vorsichtig bis kurz vor der Schale zuerst längst, dann quer einschneiden. Es entsteht ein Würfelmuster. Dann das Fruchtfleisch von innen nach außen stülpen. Das Resultat ist ein Mango-Igel. Dann mit einem Messer entlang der Schale die Würfel abschneiden. Zum Schluss das übrig gebliebene Fruchtfleisch am Mango-Kern abschneiden.
    * 1 Kaffeebecher Reis auf 2 Kaffeebechern Wasser ist die perfekte Mischung für fluffigen Reis. Man nennt das die Quellmethode, da der Reis langsam bei kleiner Temperatur aufgeht und gart. Das funktioniert jedoch nur mit Basmatireis! Achtet da beim Kauf drauf.

Rezept: Mango, Spinat, Kichererbsen Curry mit Reis

4 Leute schrieben was dazu:

  1. Von Frau Kakadu Clara am 15.02.2018

    Das ist ein super schönes Rezept!
    Werde ich nachkochen. Ich bin absoluter Reisfan! Und bei Kichererbsen und Spinat kann ich nicht wiederstehen!

    Antworten
    • Von Daniel am 15.02.2018

      Hi Clara, oh das freut mich. Wäre super wenn du mir dann Feedback geben könntest, ob von meiner Seite aus alles gut erklärt wurde und natürlich, ob das Gericht lecker war.

      Antworten
  2. Von Nicole am 14.02.2018

    Ich habe ja lange Zeit gar kein Reis gegessen und das erst kürzlich für mich entdeckt. Aber jetzt bekomme ich nicht genug davon und esse auch total gerne Curry. Da ist einfach verdammt lecker und deine Variante hört sich auch super an. Gerade mit Obst schmeckt das toll und das gibt dem ganzen noch einen ganz besonderen Touch. Wir haben die letzten Male immer Mandarinchen mit reingemacht, was auch total lecker ist.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Gern geschehen :). Ich habe ja bisher noch gar keine Scones gegessen, da es sie vor ort nicht in laktosefreier Variante gab, somit würde ich die selbstgemacht sogar das erste Mal essen und halt an meine Bedürfnisse anpassen.

    Wobei ich schon von einer Kommilitonin gehört habe das die weibliche Hauptfigur genau das verkörpert was mich in serien generell an Figuren stört, deshalb schwanke ich jetzt wieder ob ich die Serie anschaue. Ich bin kein Fan von Figuren die immer nur rebellieren, pöbeln und total überdreht / überzogen sind.

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    • Von Daniel am 15.02.2018

      Hi Nicole, danke für das Kompliment.
      da haben die Briten aber echt nicht aufgepasst. Es ist doch so einfach die Milch gegen eine Alternative auszutauschen. Komische Leute ;-)
      Aber daheim kannst du sie ja ganz nach deinem Geschmack machen.
      Ja die Figur ist rebellisch, überdreht und macht alle Leute schräg an. In diesem Fall ist das Verhalten aber der perfekte Gegenpol zur männlichen Hauptrolle.
      Gib der Serie eine Chance. Es sind 8 Folgen a knappen 20 Minuten. Mindestens in die erste Folge kannst du ja mal reinschnuppern :D

      Antworten

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