Ein Abend mit The Magicians Staffel 1 und magischen Einhorn-Kekse

Rezept: Einhorn-Kekse. Der Binge-Watching Snack für The Magicians Staffel 1

Hallo Fans der episodischen Unterhaltung,

wenn ich mich daheim auf die Couch pflanze und eine Serie einschalte, dann gibt es da zwei Kategorien. Die erste ist: Serien, die ich alleine verfolge und die Zweite: welche, die ich gemeinsam mit meiner Frau schaue. Zur letzten Kategorie gehören „Bates Motel“, „Versailles“, „Fear The Walkind Dead“ und noch ein paar andere. Vor Kurzem ging uns da aber der Stoff aus. Bei manchen Serien genossen wir das Staffelfinale und andere gingen in die Sommerpause. Neuer Content musste also her und so landete ich bei „The Magicians“.

Über „The Magicians“ hatte ich hier und da schon einiges gehört. Als „Harry Potter für Erwachsene“ wurde die Serie beschrieben. Ich glaube, auf dem Free-TV Sender Sixx lief sogar die erste Staffel. Irgendwas hielt mich aber die ganze Zeit davon ab, der Serie eine Chance zu geben. Ich muss auch leider zugeben, nicht gerade der große Magier Fan zu sein. Viele werden jetzt sicher erstaunt die Hände über den Kopf schlagen, aber selbst die „Harry Potter“ Filme habe ich erst Jahre später gesehen und bis heute, auch noch nicht alle Teile!

Besser spät als nie, vielleicht auch auf Drängen meiner Frau, schaute ich also „The Magicians“. Und Ihr wisst was das bedeutet? Ein neuer Couch-Potato Beitrag ist da. Meine Meinung zur Serie und das Rezept für den perfekten Binge-Watching Snack erfahrt Ihr in den kommenden Zeilen.

Eine Zauberschule, ein Lehrling und ein Bösewicht …

Diese eine Aussage geht mir nicht mehr aus dem Kopf: „Das Harry Potter für Erwachsene“. Harry Potter habe ich gesehen. Nicht alles, wie oben schon erwähnt, aber ein paar Teile kann ich von meiner Watchlist abhaken. Die „Harry Potter“ Filme basieren auf einer Romanreihe und auch die Serie „The Magicians“ beruht auf einer Buch-Trilogie. Der erste Band vom US-amerikanischen Autor Lev Grossman erschien 2009. 1997 kam der erste Band von „Harry Potter“ auf den Markt. Also wenn sich hier jemand hat inspirieren lassen, dann war es Lev Grossman.

Die Parallelen liegen auf der Hand. In beiden Geschichten gibt es Leute wie du und ich, „normale“ Menschen und eben Magier mit all ihren verzauberten Orten. Ebenfalls in beiden Geschichten dreht sich alles um eine Zauberschule und einen Bösewicht, der alles daran setzt den friedlichen Ort zu zerstören. Ach ja und in beiden Storys gibt es einen Zauberlehrling, der im ersten Moment ziemlich überrascht von seinen Fähigkeiten und dem ganzen drum herum ist. Aber lasst uns jetzt nicht die ganze Zeit „Harry Potter“ mit „The Magicians“ vergleichen. Denn Letzteres kommt mit sehr viel Eigenständigkeit daher und ist keineswegs ein billiger Abklatsch der erfolgreichen Fantasyreihe von Joanne K. Rowling.

Ein düsteres „American Pie“ …

Eines ist auf jeden Fall ganz anders bei „The Magicians“. Die Geschichte spielt im Hier und Jetzt, irgendwann nach der Jahrtausendwende. Man spricht über aktuelle Filme und aus den Boxen ertönt Taylor Swift. Die Hauptprotagonisten sind allesamt um die 20 Jahre jung, gehen auf Partys, trinken Alkohol und haben Sex. Jetzt weiß ich auch, warum man es das „Harry Potter für Erwachsene“ nennt. Sex ist bei „The Magicians“ allgegenwärtig. Genauso wie die Themen Beziehungen, Liebeskummer und natürlich Streitereien zwischen den jungen Erwachsenen. Würde man „The Magicians“ seiner ganzen Magie berauben, würde ein etwas düsteres „American Pie“ in Serienform übrig bleiben. Aber zum Glück sind sie ja da, die Zauberei, die fantastischen Welten und die Abenteuer.

Gezaubert wird bei „The Magicians“ natürlich auch. Die Magier brauchen dafür aber keinen Zauberstab. Hier ist Magie noch echte Handarbeit. Eine Mischung aus besonderen Bewegungen und Sprüchen sorgt zum Beispiel für einen kleinen Sturm mitten in der Sporthalle. Das sieht dann auch verdammt gut aus. Die Effekte sind großartig. Aber nicht nur die. Auch die Inszenierung ist auf einem ganz hohen Niveau. Die Stimmung ist im wahrsten Sinne des Wortes, magisch.

Keine Fremdschäm-Nummer!

Quentin Coldwater (Jason Ralph) ist der Hauptprotagonist. Er und seine Freunde sind es, die die Welt retten sollen. Für das Schauspiel würde ich dem recht unbekannten Darsteller jetzt keine Bestnote geben, aber sein grundsolides Schauspiel macht „The Magicians“ definitiv nicht zur Fremdschäm-Nummer. Das gilt im Übrigen auch für die anderen Darsteller. Sie allesamt hauen mich nicht vom Hocker, schaffen es aber, dass ich der Geschichte ohne schmunzelnde Aussetzer gespannt folgen kann.

Fazit:

Eines schafft „The Magicians“ auf jeden Fall. Mit dieser Mischung aus Teenie-Abenteuer und Fantasy-Thrill bannt man den Zuschauer vor dem TV-Bildschirm. Das Wort Cliffhanger haben die Macher definitiv verstanden. Hier trifft eine wunderbare Inszenierung mit tollen Effekten auf grundsolides Schauspiel mit einer abgewandelten aber dennoch bekannten Story.

Trailer:

Das Rezept für den Binge-Watching Snack:

  • Etwa 20 Minuten (Vorbereitungen & backen)
  • Ergibt etwa 26 Kekse
  • Etwas kompliziert
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Zutaten:

  • 250 g Mehl + etwas Mehl zum ausrollen
  • 75 g Zucker
  • 375 g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 1 Pk. Vanillin-Zucker 8 g
  • 1 Ei
  • 150 g Butter
  • 3 El Zitronensaft + 3 El Wasser
  • Blaue Lebensmittelfarbe
  • Schwarze Lebensmittelfarbe
  • Gelbe Lebensmittelfarbe

So geht’s:

  1. Als Erstes sieben wir das Mehl in eine Schüssel. Wir geben Zucker, eine Prise Salz und Vanillin-Zucker dazu und vermischen die Zutaten miteinander. Dann geben wir das Mehl-Gemisch auf eine Arbeitsplatte und formen einen Hügel. In der Mitte bilden wir eine kleine Kuhle und die Ränder drücken wir ein wenig flach. Dann schneiden wir die Butter in kleine Würfel und verteilen diese auf den flachen Rändern. Wir schlagen das Ei auf und geben es in die Kuhle. Danach vermengen wir alle Zutaten mit den Händen und kneten den Teig so lange, bis er schön glatt ist. Im Anschluss daran wickeln wir unseren Teig in Frischhaltefolie ein und geben ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  2. Dann schalten wir den Backofen auf 175 Grad, Ober-/Unterhitze ein.
  3. Nach 30 Minuten holen wir den Teig aus dem Kühlschrank, befreien ihn aus der Frischhaltefolie und geben ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Wir nehmen uns ein Nudelholz, geben auch da ein wenig Mehl drauf und rollen den Teig aus. Die Dicke des Teiges könnt Ihr ganz nach Eurem Geschmack bestimmen. Je dicker der Teig ist, umso länger brauchen die Kekse später im Backofen. Ich habe den Teig auf eine Dicke von etwa 0,6 cm ausgerollt.
  4. Jetzt stechen wir die Einhörner aus. Die Form dazu bekommt Ihr bei Amazon. Zwischen den Einhörnern lassen wir ein wenig Platz. Danach entfernen wir den überschüssigen Teig und geben mit einem bemehlten Pfannenwender unsere Einhorn-Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Ich konnte aus dem Rest des Teiges eine weitere Portion Einhorn-Kekse machen. Falls das bei Euch auch so ist, auf jeden Fall machen. Wir wollen ja nichts verschwenden 😉
  5. Danach kommen unsere Einhorn-Kekse für 7 – 10 Minuten in den Backofen. Sobald die Kekse an den Rändern braun werden, sind sie fertig. Sind unsere Einhorn-Kekse fertig gebacken, holen wir sie aus dem Backofen und lassen sie auskühlen.
  6. In der Zwischenzeit machen wir uns an den Zuckerguss. Dafür verrühren wir den Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser. Danach teilen wir den Zuckerguss auf 4 Schüsseln auf. Wir brauchen am Ende blauen Zuckerguss, gelben Zuckerguss, schwarzen Zuckerguss und farblosen. Vom farblosen brauchen wir am meisten. Am wenigsten brauchen wir vom gelben und schwarzen Zuckerguss. Teilt den Zuckerguss also so auf, dass es am Ende passt. Haben wir den Zuckerguss aufgeteilt, geben wir die Lebensmittelfarbe dazu. Auch diese bekommt Ihr bei Amazon. Ich habe die Dekoback Lebensmittelfarb-Pasten verwendet. In die eine Schüssel geben wir die blaue Farbe, in die andere die gelbe und in die Dritte, die schwarze Farbe. Dann gut umrühren, bis sich die Farbe schön verteilt hat und unser Zuckerguss eingefärbt ist. Je nachdem, wie viel Farbe Ihr verwendet, ist der Farbton intensiver. Bei wenig Farbe wird der Farbton blasser, wie Pastellfarben.
  7. Unsere Kekse sind ausgekühlt und unser Zuckerguss steht bereit. Jetzt geht es ans Bemalen. Für die weiße Grundierung habe ich einen Dekorier-Stift 75 ml mit Edelstahltüllen benutzt. Bekommt Ihr auch bei Amazon. Ihr könnt den Zuckerguss auch mit einem Pinsel auftragen. Mit dem Dekorier-Stift bekommt Ihr aber bessere Ergebnisse, weil wir damit viel feiner arbeiten können. Damit geht man erst die Ränder entlang und füllt dann das Innere auf. Danach geben wir dem Zuckerguss kurz Zeit zum Erhärten. Dann machen wir weiter mit dem Einhorn. Am unteren Ende des Horns tragen wir einen guten Klecks der gelben Farbe auf und ziehen dann mit einem Zahnstocher oder besser, mit einem längeren Holzspieß die Farbe nach oben. Mit einem Holzspieß können wir die Farbe gut verteilen und detailliert Arbeiten. Mit dem Holzspieß können wir auch direkt die Augen und den Mund malen. Dazu einen Klecks von der schwarzen Lebensmittelfarbe mit dem Holzspieß aufnehmen und für das Auge einen Punkt setzten. Für den Mund auch einen Punkt setzten und diesen mit dem Holzspieß zur Seite ziehen. Danach kommt die blaue Mähne. Hier arbeiten wir auch mit dem Holzspieß. Mit diesem einen guten Klecks von der blauen Farbe aufnehmen und auf dem Keks verteilen. Dabei die Strähnen mit der Spitze formen.
  8. Haben wir alle Einhorn-Kekse bemalt, lassen wir den Zuckerguss weiter aushärten und schalten danach die erste Staffel von „The Magicians“ ein …

fertig …

Rezept: Einhorn-Kekse. Der Binge-Watching Snack für The Magicians Staffel 1