Couch-Potato: Ein Abend mit Taboo Staffel 1 und Himbeer-Joghurt-Muffins

Couchpotato: Himbeer-Joghurt-Muffins und die Serie "Taboo"

Hallo Liebe Serienfans,

was darf bei einem richtigen Serienabend nicht fehlen? Richtig, die passende Knabberei! Heute startet eine neue Kategorie hier auf meinem Blog In „Couch-Potato“ schreibe ich meine Meinung zu einer Serie und stelle Euch gleichzeitig das Rezept für eine echte „Binge Watching“ Knabberei vor.

Den Start machen „Taboo“ Staffel 1 und meine Himbeer-Joghurt-Muffins.

Als ich zum ersten Mal von Taboo gehört hatte, war ich direkt Feuer und Flamme für die britische Serie. Der Trailer machte Bock auf mehr und die Liste an Namen der beteiligten vor und hinter der Kamera klang sehr vielversprechend. Hey Ridley Scott ist mit an Bord! Ich hatte drum gebetet, dass Netflix oder Amazon Video die von BBC One produzierte Serie nach Deutschland holen würde und zu meiner Freude wurden meine Gebete schlussendlich erhört. Knapp 3 Monate nach dem offiziellen Start in England konnte man „Taboo“ hierzulande auf Amazon Video im Prime Angebot streamen. Nice!

Die Geschichte spielt mitten in London im Jahre 1814. Was für eine geile Kulisse! Düster, dreckig, voller Gewalt und Korruption. Wenn das Leben damals wirklich so war, bin ich froh im 21. Jahrhundert leben zu dürfen. Oder, wenn es denn sein müsste, wäre ich gerne beim Königshaus angestellt gewesen. Denn neben der ganzen Brutalität und der Kälte auf den Straßen Londons gab es die prunkvollen Gebäude der oberen 10.000. Ein wirklich starker und interessanter Kontrast. Die Bildwelt von „Taboo“ hat eine unheimliche Tiefe und die Szenerie wirkt äußerst glaubhaft. Ja doch, so stelle ich mir das Leben von damals vor.

In der Geschichte verfolgen wir James Keziah Delaney. Einen wortkargen Mann, der die letzten 12 Jahre in Afrika gelebt hatte. Gespielt wird die Figur von Tom Hardy. Ein klasse Schauspieler, von dem ich bereits seit „Inception“, „The Dark Knight Rises“ und natürlich „The Revenant – Der Rückkehrer“ ein großer Fan bin. Hardy verkörpert die Figur des brutalen Rächers und Kämpfer gegen die obere Liga einfach grandios. Es ist Delaney’s ganz persönlicher Rachefeldzug. Im Gepäck hat er genug finanzielles Diebesgut um es allen heimzuzahlen. Wie und warum er das macht, ja das ist die Geschichte von „Taboo“.

Ich hatte die Idee, die Story oder besser gesagt, den Handlungsstrang von „Taboo“ nicht von Anfang an erkannt. Ja die ersten Folgen erwischte ich mich sogar dabei, wie ich fragend vor der Flimmerkiste saß. „Ähm worum geht es denn jetzt hier eigentlich“. Irgendwann viel der Groschen dann aber auch bei mir und das letzte Fünkchen an Kritik verglühte. Ist man nämlich einmal drin in der Geschichte, ist man auch eins mit den Figuren, mit der Story und definitiv auch mit Delaney.

Er ist brutal und agiert im Grunde ohne Rücksicht auf Verluste. Die darf Delaney beim Verwirklichen seines Plans auch nicht haben! Taboo entwickelt in seinen 8 Episoden viele Fragen. Dadurch entstehen stets große Spannungsbögen, die einen dann vor dem Tv-Gerät bannen. Ja man muss weiter schauen! Ich weiß, so arbeiten viele Serien aber „Taboo“ setzt da noch einen obendrauf!

Das Leben damals war ohne Zweifel kein Zuckerschlecken. Das bringt „Taboo“ auf den Punkt. Die Prostitution ist allgegenwärtig. Wenn man dann die deutsche Schauspielerin Franka Potente als Puffmutter sieht, überrascht „Taboo“ neben Story und Schauspiel auch mit der Besetzung. Großartig!

Auf seinem Feldzug legt sich Delaney nicht nur mit der Britische Ostindien-Kompanie an. Der gefühlte 3 Meter Hüne, der einen mit seinem Auftreten, Blicken und Worten das Fürchten lehrt, sorgt auch noch für Ärger im britischen Königshaus. Also Feinde hatte er sich genug gemacht! Die wollen ihn bluten sehen. Doch Delaney ist nicht nur von kräftiger Statur, er hat auch was im Köpfchen.

Die Britische Ostindien-Kompanie gab es wirklich. Auch den Ärger zwischen Amerika und Großbritannien und auch der so wichtige Handel zwischen England und Indien ist echte Zeitgeschichte. Taboo kann als Historienserie angesehen werden. Nur einen James Keziah Delaney wird es wahrscheinlich in dieser Form nicht gegeben haben, wobei der Gedanke daran, mir ein Lächeln in Gesicht zaubert.

Trailer:

Taboo ist düster, brutal und spannend. Die britische Serie arbeiten mit unglaublich starken Bildern und einem großartigen Cast. Da braucht man als Knabberei einen gehörigen Ausgleich. Also was süßes, saftiges und rundum herzerwärmendes! Also ganz klar meine fruchtigen, saftigen und süßen Himbeer-Joghurt-Muffins 😉

Das Rezept:

  • Etwa 30 Minuten
  • Ergibt etwa 12 Muffins
  • Einfach
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Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 100 g flüssige Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier größe M
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 150 g Joghurt
  • 200 g frische Himbeeren
  • 200 g Vollmilchkuvertüre

So geht’s:

  1. Erst einmal den Backofen auf bei 180 Grad vorheizen.
  2. Dann das Mehl sieben und mit dem Natron und dem Backpulver vermischen.
  3. Anschließend die Butter bei leichter Hitze verflüssigen und dann etwas abkühlen lassen.
  4. Jetzt die Eier verquirlen, bis sie schaumig sind.
  5. Danach unter ständigem rühren den Zucker nach und nach zu den Eiern geben.
  6. Dann den Joghurt, die abgekühlte flüssige Butter und eine Prise Salz zu den Eiern geben und alles ordentlich verrühren.
  7. Jetzt die trocknen zu den flüssigen Zutaten geben und leicht unterheben, bis ein Teig entsteht.
  8. Danach die Masse auf Muffinförmchen verteilen.
  9. Anschließend die Himbeeren in etwas Mehl wälzen und auf den Teig in den Muffinförmchen verteilen. Dabei die Himbeeren etwas in den Teig drücken.
  10. Jetzt die Muffins auf die mittlere Schiene in den Backofen geben und bei 180 Grad für 15 – 20 Minuten backen.
  11. Im Anschluss etwa 15 Minuten auskühlen lassen.
  12. Währenddessen die Kuvertüre schmelzen.
  13. Die flüssige Kuvertüre über die ausgekühlten Muffins geben.
  14. Zum Schluss die Kuvertüre erhärten lassen und danach “ Taboo“ anmachen die Muffins dabei genießen!

fertig …

Rezept: Himbeer-Joghurt-Muffins

2 Leute schrieben was dazu:

  1. Von bknicole am 17.04.2017

    Die Reihe finde ich ja super. Echt eine tolle Idee die Rezension mit einem leckeren Rezept zu paaren. Hast mich mit beiden als kleiner Serienjunkie, der auch ziemlich gerne was leckeres dabei futtert, sehr begeistert.

    Taboo ist schon auf meine Amazon Watchliste gewandert, aber ich hatte noch gar keine Zeit reinzuschauen, weil ich gerade noch mit meiner Mum „13 Reasons Why“ schaue, da hatte ich das Buch in der Jugend gelesen und wollte sie mir somit sofort anschauen, weil ich neugierig auf die Umsetzung war und auch sonst mit wöchentlich einer neuen Folge von „Riverdale“, „Designated Survivor“ und „The Originals“ ziemlich gut beschäftigt bin. Zusätzlich läuft bei mir auch „Slash“ noch auf Netflix, wobei ich da aber nun kurz vorm Ende bin. Hatte aber schon erwartet, dass sie bei „Taboo“ die verhältnis sehr brutal, schonungslos und ehrlich zeigen. Das wurde schon am Trailer deutlich und die Besetzung finde ich auch super. Zumal ich natürlich auch schon aufgrund von Ridley Scott neugierig geworden bin, aber Hardy sehe ich halt ebenfalls gerne. Düstere Stoffe mag ich auch. Somit hatte ich genauso wie du gehofft, dass die Serie bei einem der VoD Anbieter landen würde, denn im Tv hätte sie sicherlich nicht die Masse begeistert und wäre irgendwann zu später Stunde verheitzt worden. Das sind einfach Serien, die passen besser zu Netflix oder Prime.

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    • Von Daniel am 17.04.2017

      Danke dir für die Blumen. Das Freut mich sehr. Von der Serie „13 Reasons Why“ habe ich schon gehört. Die liegt bei mir, wie bei dir „Taboo“ auf der Watchlist. Im Moment schaue ich noch „You are Wanted“.

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